Die Herren 1 des VC Eitting erkämpfen sich 5 Punkte beim Gastspiel in der Drei-Flüsse- Stadt

Die Labertaler schafften es sich beim Auswärtsspieltag in Passau wichtige Punkte zu erspielen, sodass der Anschluss an die vorderen Tabellenplätze trotz weniger Spiele gehalten werden kann.
Zunächst möchten wir uns für die fehlende Berichterstattung des vergangen Spieltags in Straubing gegen die zweite Mannschaft des VC/DJK Passau entschuldigen – zu viel gibt es einfach in den Monaten November/Dezember zu tun und am Ende des Monats ist zwar noch etwas Geld, aber keine Zeit mehr übrig. Der durchaus objektiven Berichterstattung unserer Freunde aus Passau, können wir allerdings uneingeschränkt zustimmen:
http://www.volleyball-passau.de/aktuelle-berichte#Eitting
Lediglich fällt unserer Meinung nach der Abschnitt von Minute 0 bis 18 etwas dürftig aus. Den ersten Satz konnte der VC Eitting nämlich mit eindrucksvoller Teamleistung und einer Eigenfehlerquote von 0,0% souverän für sich entscheiden. Danach wurde der Gegner besser und die Eigenfehlerquote höher, was einen spannenden Schlagabtausch mit sympathischen Gegnern auf höherem Bezirksliganiveau zur Folge hatte. Das Quäntchen Glück hatten an diesem Tage die Passauer, welche folglich verdient mit 3:2 gewannen – nicht zuletzt dank einer herausragenden Angriffsleistung von Außenangreifer Jonathan Pieknik.
Die Möglichkeit sich zu „revanchieren“ sollte sich in gewisser Weise bereits 2 Wochen nach dem offenen Schlagabtausch mit der Zweiten aus Passau ergeben. Das Auswärtsspiel in der Drei-Flüsse-Stadt wurde am vergangenen Wochenende jedoch gegen die Erste Passauer Mannschaft absolviert. Der weitere Gegner war die spielstarke Mannschaft aus Schönberg. In dem ersten Spiel trennten sich die Gastgeber und die Schönberger nach spannendem und hitzigem Match 3:2. Die Donaustädter schafften es – nach bisher doch eher überschaubarer Punktausbeute – gegen einen großen und gleichermaßen technisch sehr versierten Kader aus Schönberg, endlich die Wende in dieser Saison einzuläuten. Trotz des nominell sehr starken Kaders, gelang es dem TSV Schönberg nicht, dem Spielverlauf über einen längeren Zeitraum, seinen Stempel aufzudrücken.
Das zweite Spiel des Tages wurde im Anschluss zwischen den Eittingern und den Mannen aus Passau abgehalten. Es konnten hierbei durchaus Parallelen zum Spielverlauf gegen die Zweite Garde der Drei-Flüsse-Städter erkannt werden: 1. Satz: Eitting souverän: 1:0, 2. Satz: zu viele Eigenfehler: 1:1, 3. Satz: wieder Konzentration gesteigert: 2:1, 4. Satz nach zwischenzeitlicher 7 Punkte-Führung doch noch verspielt: 2:2. Es sollte somit wiederum der 5 Satz über die Punkteverteilung entscheiden. Nach einem umkämpften Satz mit herausragender Angriffsleistung von Peter Jantsch, konnten sich die Eittinger schlussendlich mit 16:14 zum Sieger küren.
Im Anschluss und nach kurzer Regenerationspause bestritten die Eittinger um Trainer Franz Wolf das letzte und zwischenzeitlich auch sehr späte Tagesspiel gegen eben jene Schönberger, die zuvor knapp gegen Passau verloren hatten. Es war nicht schwer zu erkennen, dass die Mannen um Trainer Sigi Breinbauer um Wiedergutmachungsarbeit bemüht waren und den mitgereisten Fans einen Sieg schenken wollten. Der Beginn des ersten Satzes gestaltete sich recht eng. Jedoch hatte zumeist die Mannschaft des TSV Schönbergs das erfolgreichere Händchen bei längeren Ballwechseln. Der VC lief so bis zum Spielstand von 15:18 einem Rückstand hinterher. Eine herausragende Aufschlagserie von Zuspieler Johannes Müller, zwei bis drei erfolgreiche Abwehraktionen von Neu-Libero Martin Englbrecht, brachte die Mannschaft von der Laber zum Satzende zum ersten Mal in Front. Da jedoch auch die Schönberger Ihrerseits Dank druckvoller Angriffe dagegen hielten, macht in der finalen Satzphase der Wechsel von Zuspieler Lewin Koch für Diagonalangreifer Georg Wolf den Unterschied aus. Durch diese taktische Maßnahme hatten die Eittinger wiederum eine Angriffsreihe von 3 Männern. Angriffs- und Block-Punkte von Ingo Koch, Matthias Schießl sowie Johannes Müller aus dieser Formation sorgten dafür, dass der VC den ersten Satz verbuchen konnte.
Der zweite Satz gestaltete sich absolut identisch zu Satz 1. Während Eitting zu Beginn einem Rückstand von zwischenzeitlich bis zu 5 Punkten hinterherlief, konnte im weiteren Spielverlauf dieser stetig minimiert werden, sodass der Spielstand Mitte des Satzes egalisiert wurde. Wiederum lieferte eine Aufschlagserie von Zuspieler Johannes Müller und der Wechsel Diagonal gegen Zuspieler Lewin Koch das Erfolgsrezept und auch Satz 2 war erfolgreich absolviert.
Dritter Satz – und wieder das gleiche Spiel, mit dem Unterschied, dass diesmal der Einstand erst zum 23 beide hergestellt werden konnte. Da der Wechsel Zuspiel gegen Diagonal noch nicht gemacht wurde, griff Trainer Franz Wolf einmal mehr zu diesem taktischen Mittel. Wenige Punkte später war es dann geschafft. Mittelblocker Daniel Sporer war der letzte Block-Punkt vergönnt. Mit 28:26 gewannen die Eittinger auch Durchgang 3 und sichern sich somit 5 Punkte aus diesem Spieltag.
Da der VC bisher erst 5 Spiele absolviert hat, während die Ligakontrahenten schon 7-10 Spiele auf dem Konto verbuchen, findet sich die Mannschaft aus dem Labertal aktuell im Tabellenmittelfeld mit Anschluss an die Spitze wieder. Das nächste Spiel findet erst im neuen Jahr (am 14.1.) statt. Hier ist man zu Gast bei dem aktuellen Tabellenführer – der Spielgemeinschaft Saldenburg. Der weitere Gegner ist der starke Aufsteiger und gleichzeitig die Reserve der 3. Liga-Mannschaft aus Deggendorf.
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